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Wohnhäuser Wasserschöpfi

Die Wohnhäuser «Wasserschöpfi» von Fritz Schwarz aus dem Jahr 1968 sind Zeitzeugen stadtzürcherischer Baukultur. Ihr kraftvoller architektonischer Charakter sollte auch nach der Gesamterneuerung ersichtlich bleiben. Die scheinbar unprätentiöse Aufgabe erwies sich als planerisch und technisch anspruchsvoll. Zur Sanierung der Betonfassade musste eine spezielle Methode entwickelt werden. Durch einzelne Wohnungszusammenlegungen konnten die äusserst knapp bemessenen Wohnflächen des ehemaligen Personalhauses der VBZ-Betriebe an heutige Bedürfnisse und dem Wunsch nach grösseren Einheiten angepasst werden. So entstanden durch die Zusammenlegung einzelner Einheiten grosszügige Familienwohnungen: Die neue räumliche Verbindung von Küchen und Wohnzimmern bricht gartenseitig die kleinmassstäbliche Raumstruktur auf. Den Küchen vorgelagerte, vergrösserte Balkone erweitern die Wohnräume. Der Umbau der kleinteiligen, auf die statischen Normen der 1960er Jahre bemessenen Raumstrukturen verlangten eine Strategie der gezielten Massnahmen.

Mitarbeitende:
Michael Bucher
Baumanagement:
Batimo AG, Olten
Bauingenieur:
Urecht + Guggisberg, Zürich
Gebäudetechnik HLK:
Müller + Ruch / Ariag Rindlisbacher AG, Zürich
Elektrotechnik:
Gode AG, Zürich
Akustik und Bauphysik:
Batimo AG, Olten
Betontechnologie:
KWH Bautechnologen AG, Zürich
Bild:
Tom Bisig, Basel
Ort:
Zürich, ZH
Auftraggeber:
Amt für Hochbauten der Stadt Zürich
Typ:
Umbau/Instandsetzung
Jahr:
2000–2001
Verfahren:
Submission
Status:
Realisiert
Projektnummer:
010
Grundriss Erdgeschoss
Grundriss 1./2. Obergeschoss
Längsschnitt