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Giessereiareal

Die Giesserei produzierte am Erzenberg seit 1840 Eisengussprodukte, jahrzehntelang wurden hier Schachtdeckel und Massenkanalisationsgussprodukte gefertigt.
Von der Hallenskulptur zur Wohnfigur: In Anlehnung zu den zusammengebauten konglomeratartigen Hallen wird mit sechs Baukörpern eine figurative Gesamtkomposition entwickelt, welche über die Materialisierung, einer Gasse und einem zentralen Platz an die Spuren der Giesserei erinnert und die neue Siedlungsidentität bildet.
Zwischen Industrie und Rebbau: Mit der hangseitig offenen Struktur wird die landschaftliche Dramatik am Fuss des Schleifenberg am aufsteigenden Rebhang eingefangen. Im Innern des Areals zeichnet sich der Fussabdruck der ehemaligen Giesserei in der Freiramgestaltung ab. Von Aussen zeichnen die gestaffelten Baukörper die geschwungene Form der Erzenbergstrasse nach. Knappe Blick- und Wegbeziehungen gewähren den Blick ins vielfältige Arealinnere.

Mitarbeitende:
Andreas Galli, Yvonne Rudolf, Barbara Iseli, Marlene Teimel, Stefan Hasler, Lisa Böttiger, Claudio Schiess, Monika Zaharievska
Gebäudetechnik HLK:
Concept-G AG, Winterthur
Landschaftsarchitektur:
Albiez de Tomasi GmbH, Zürich
Ort:
Liestal, BL
Auftraggeber:
Giesserei Erzenberg AG, Liestal
Typ:
Neubau, Umbau/Instandsetzung
Jahr:
2018 -
Verfahren:
Projektwettbewerb eingeladen, 1. Rang
Status:
In Bearbeitung
Projektnummer:
295
Situation
Die Wegführung durch die Überbauung ist eine Referenz an die interne Fabrikgasse der Giesserei
Der grosszügige Hof mit urbane Gestaltung trägt massgeblich zur Siedlungsidentität bei.
Erdgeschoss mit Umgebung
Schnitt und Ansicht der Überbauung
Regelgeschoss