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Wohnstandort-Wettbewerb Aargau

Mit dem Wohnstandort-Wettbewerb Aargau im Jahr 2008 sollte der Grundstein für eine prägnante Wohnstandortpolitik zwischen den Grossräumen Zürich, Basel, Bern und Luzern gelegt werden. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollten zukunftsweisend und modellartig sein, bisher unbeachtete zentral gelegene Brachen sollten räumlich und nutzungsmässig entwickelt werden, sodass Investoren auf sie aufmerksam werden. Der Perimeter umfasst zwei Baufelder. Das eine Baufeld ist das Areal der ehemaligen Bürstenfabrik Walther, das andere bildet den Übergang zum Einfamilienhausquartier von Oberentfelden. Die industrielle Vergangenheit soll auf dem Areal der Bürstenfabrik als identitätsstiftendes Element und im Sinne der gesellschaftlichen Nachhaltigkeit lesbar bleiben. Die wesentlichen Fabrikgebäude mit den vielfältigen Zwischennutzungen und die Fabrikantenvilla bleiben erhalten. Flexible, veränderbare, aber auch unkonventionelle Wohnstrukturen mit verhältnismässig viel Fläche und Raum sollen zu erschwinglichen Preisen entstehen. Für das Baufeld im Übergang zu den Einfamilienhäusern wird aufgezeigt, wie durch eine gezielte Abgrenzung der individuellen Aussenräume kleinmassstäblicher Doppelhauseinheiten eine neue verdichtete Form des Wohnens mit Garten entstehen kann.

Mitarbeitende:
Claudio Schiess, Andy Feurer
Landschaft:
Andreas Geser Landschaftsarchitekten, Zürich
Bild:
edit, Bilder für Architektur, Zürich
Ort:
Oberentfelden, AG
Auftraggeber:
Departement Bau Kanton Aargau
Typ:
Entwicklungskonzepte
Jahr:
2008
Verfahren:
Studienauftrag selektiv, Auszeichnung und Empfehlung zur Weiterbearbeitung
Status:
Abgeschlossen
Projektnummer:
109